AKTUELLES


„Was die Analyse [und die Übertragung] einrichtet, ist folgendes […]: Der Analytiker sagt zu dem, der gleich anfangen wird: Los, sagen Sie irgendetwas, es wird wunderbar sein. Er [der Analysant] ist es, den der Analytiker als Subjekt einsetzt, dem zu wissen unterstellt wird.“ (LACAN, Kehrseite der Psychoanalyse, 14.01.1970)

 
Vortrag & Austausch mit der Psychoanalytikerin Geneviève Morel aus Paris und Lille & zuvor Gruppen-Supervision mit ihr

ZEIT: Samstag, 8. Mai 2021, ab 9 Uhr bzw. ab 12 Uhr/ 13.30 Uhr bis ca. 16.45 Uhr
 
Unsere „Lacan-Gruppe in Berlin“ (LaGiB – https://LaGiB.de – seit 1988 – zuvor als „Gruppe Köln-Paris“) lädt wieder einmal herzlich ein zu einer Gruppen-Supervision & einem Vortrag (in deutscher Übersetzung) von Geneviève MOREL:
(1) Gruppen-Supervision – geleitet von Geneviève Morel: Samstag, 9 bis 12 Uhr (bitte rechtzeitig anmelden!)
(2) Büfett-Empfang (Suppe, Salat, Wein…) & Austausch: Samstag, ca. 12 Uhr bis ca. 13.30 Uhr
(3) Vortrag von Geneviève Morel: Samstag, ca. 13.30 Uhr bis ca. 16.45 Uhr (Vortrag & Diskussion)
„Medea (Euripides, Lacan, Pasolini) und die Klinik des Kindermords“
Einige klinische Fälle von Müttern, die ihre Kinder ermordet haben, im Lichte der Lektüre von „Medea“ (Euripides, Lacan, Pasolini)
LINKS:

(1) Link zu LaGiB bei Facebook:

https://www.facebook.com/groups/172948026048796

(1b) Link zum Event von LaGiB bei Facebook:

https://www.facebook.com/events/791964124643500/

(2) Link zu unseren früheren Veranstaltungen (insbesondere) mit Geneviève Morel und ihrem (am 13. März 2018 verstorbenen) Mann, dem Psychoanalytiker Franz Kaltenbeck (der schon ab 1989 mit unserer Lacan-Gruppe eng verbunden war):
(3) Liste von Links zu einer Reihe von ins Deutsche übersetzten Texten von Geneviève Morel im Blog „Lacan entziffern“ von Rolf Nemitz, der wie in all den Jahren zuvor auch am 8. Mai wieder mit dabei sein wird und wie stets ihren jeweiligen Vortrag vorab ins Deutsche übersetzt:
UNKOSTENBEITRAG:
Für die Gruppen-Supervision am Vormittag: 70 € (inklusive anschließendes Büfett & Vortrag – der Preis am Vormittag hängt noch etwas von der Zahl der Anmeldungen ab – der Beitrag dient dazu, ihr die Flug- und Hotel-Kosten erstatten zu können)
Für den Vortrag (inklusive das Büfett) ein Unkostenbeitrag von 15 € (bzw. ein ermäßigter Satz für Studenten etc. / ermäßigter Satz auch bei Teilnahme ohne Büfett ab ca. 13.30 Uhr)
ZEIT: Samstag, 8. Mai 2021, ab 9 Uhr bzw. ab 12 Uhr/ 13.30 Uhr bis ca. 16.45 Uhr
ORT: Praxis Arndt Himmelreich, Haderslebener Str. 21 d, 12163 Berlin-Steglitz bzw. bei gutem Wetter im Park „Gustav-Mahler-Platz“ direkt gegenüber
ANREISE:
Am „Gustav-Mahler-Platz“ in Berlin-Steglitz gelegen, der gar kein Platz, sondern ein Park mit Teich & Fischreiher ist (ganz nah am Botanischen Garten), und um dem herum sich viele Parkplätze befinden (alle kostenfrei)
BEGLEIT-PROGRAMM:
Am Samstagnachmittag und -abend Kunst-Ausstellung (mit Musik-Performance & Beamer-Show zu Sardinien & Hawaii, Neapel & Pompeji) – in der „Art Gallery Susanne Rikus“ in den Heckmann Höfen (Passage neben der „Neuen Synagoge“, die von der Oranienburger Str. zur Auguststr. führt)
(am Ende des ersten kleinen Hofs, innerhalb des mit Wohnungen überbauten 1. Durchgangs die ganze rechte Seite),
Oranienburger Str. 32, 10117 Berlin-Mitte (fast genau an der S1-Station „Oranienburger Str.“)
Bild in der Einladung: Susanne Rikus, Women in Transition, acrylic on canvas, Sardinia 2017
BIOGRAPHISCHES:
Geneviève Morel ist Psychoanalytikerin in Paris und Lille, Studium an der École Normale Supérieure (ENS) in Paris, Aggregation/ Universitätsdozentin in Mathematik, Doktor in Klinischer Psychologie und Psychopathologie, Chefredakteurin der Zeitschrift « Savoirs et clinique » (Savoirs Clinique – érès).
Sie lehrt bei der Assoziation « Savoirs et clinique » in Lille und Paris, deren Präsidentin sie ist – wie auch vom Collège de Psychanalystes d’ALEPH (CP Aleph) – und sie co-moderiert (im Rahmen der Psychiatrie-Ausbildung) ein Seminar an der UHSA (Unité Hospitalière Spécialement Aménagée) von Seclin (CHRU – Centre Hospitalier Régional Universitaire von Lille).
Sie ist Autorin von zahlreichen Artikeln und Büchern zur Psychoanalyse, zur Macht der Bilder, zu Suizid und Kriminalität, darunter sind u.a. diese beiden Bücher:
(1) « Ambiguïtés sexuelles. Sexuation et psychose », Anthropos/ Economica (2000).
(2) « La loi de la mère. Essai sur le sinthome sexuel », Anthropos/ Economica (2008).
Das 2. Buch wurde von Anna-Lisa Dieter ins Deutsche übersetzt:
„Das Gesetz der Mutter – Versuch über das sexuelle Sinthom“, Turia + Kant (2017).
Rolf Nemitz ist habilitierter Erziehungswissenschaftler und betreibt seit dem 24. Dezember 2010 den Blog „Lacan entziffern“, die umfangreichste Website zu Lacan in deutscher Sprache:
Er arbeitete an der Freien Universität Berlin sowie an den Universitäten Luleå (Schweden), Innsbruck, Frankfurt am Main, Dresden, Erfurt und Marburg.
Über eine kurze Rückmeldung/ Anmeldung würden wir uns sehr freuen! (Mobil: 0173-725 12 41 oder info@lagib.de)
 
Herzliche Grüße
Arndt Himmelreich, Berlin (Arndt.Himmelreich@gmx.de)
 

Bild oben: Susanne Rikus

„Wenn ich nun jene besondere Art psychischer Erschütterung, die für die Analyse spezifisch ist, fassen will, wenn ich mich bemühe, ihren besonderen Charakter so allgemein und doch so genau als möglich zu bestimmen, so stellt sie sich mir im Wesen der Überraschung dar […] in der Überraschung äußert sich das Sträuben gegen den Anspruch, etwas Altbekanntes, das unbewusst geworden ist, anzuerkennen.“  (Reik, 1935, S. 52f.)  

LaGiB: Vortrag & Austausch mit der Psychoanalytikerin Geneviève Morel aus Paris und Lille & zuvor klinische Gruppe

http://www.lagib.de/LaGIB_-_Lacan_Gruppe_in_Berlin/Aktuelles/Eintrage/2019/5/18_LaGiB__Vortrage_%26_Austausch_mit_den_Psychoanalytikern_Genevieve_Morel_und_Franz_Kaltenbeck_aus_Paris_und_Lille_%26_zuvor_Supervisions-Gruppe_mit_Franz_Kaltenbeck_2.html

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Sat, 18 May 2019 09:00:30 +0200

EINE PRAXIS DES GESCHWÄTZ 

„Was ich Ihnen zu sagen habe, ich werde es Ihnen sagen, ist, dass die Psychoanalyse seriös genommen werden soll, auch wenn sie keine Wissenschaft sei. Denn das Ärgerliche, das hat ein so genannter Karl Popper in Überfülle gezeigt, ist, dass sie keine Wissenschaft ist, weil sie unwiderlegbar ist. Sie ist eine Praxis, eine Praxis, die dauert solange sie dauern möge, sie ist eine Praxis des Geschwätz. Kein Geschwätz entbehrt Risiken. Schon das Wort Geschwätz impliziert etwas. Was es impliziert ist genügend gesagt durch das Wort Geschwätz, was heißt, es gibt nicht mehr als Phrasen, das heißt, was sich „les propositions“ nennt, impliziert Konsequenzen, die Wörter auch. Das Geschwätz hebt das Wort in den Rang von Sabbern oder Speicheltröpfchen, es reduziert es auf das Glück des Spritzers, der daraus folgt. Gut. “  (Lacan, Seminar XXV – Der Moment des Schließens,
Eine Praxis des Geschwätz, 
15. November 1977 )

 

LaGiB: Vortrag & Austausch mit der Psychoanalytikerin Geneviève Morel aus Paris und Lille &

LaGiB: „Psychoanalytic Controversies“ Vortrag und Austausch mit dem Psychoanalytiker Aner Govrin (Tel Aviv)

http://www.lagib.de/LaGIB_-_Lacan_Gruppe_in_Berlin/Aktuelles/Eintrage/2018/11/9_LaGiB__Psychoanalytic_Controversies_Vortrag_und_Austausch_mit_dem_Psychoanalytiker_Aner_Govrin_%28Tel_Aviv%29.html

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Fri, 9 Nov 2018 18:00:49 +0100

 

LaGiB: „How we make moral judgments: The Israel-Palestine case“ Vortrag und Austausch mit dem Psychoanalytiker Aner Govrin (Tel Aviv).

http://www.lagib.de/LaGIB_-_Lacan_Gruppe_in_Berlin/Aktuelles/Eintrage/2017/11/11_LaGiB__How_we_make_moral_judgments__The_Israel-Palestine_case_Vortrag_und_Austausch_mit_dem_Psychoanalytiker_Aner_Govrin.html

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Sat, 11 Nov 2017 14:30:06 +0100

 

 

LaGiB: “New perspectives on psychoanalytic knowledge“ – Vortrag und Austausch mit dem Psychoanalytiker  Aner Govrin

http://www.lagib.de/LaGIB_-_Lacan_Gruppe_in_Berlin/Aktuelles/Eintrage/2016/9/16_LaGiB__Austausch_und_Diskussion_mit_dem_Kulturwissenschaftler_Aner_Govrin.html

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Fri, 16 Sep 2016 18:00:56 +0200